Bartgeier - Photo Trace

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Bartgeier

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Knochen sind die Hauptnahrungsquelle der Bartgeier. Dabei können sie ganze Knochenstücke auf einmal verschlingen. Sollten die Stücke aber dann doch mal zu lang sein, hat der Bartgeier eine einfache Strategie entwickelt. Er packt sich das Stück, lässt sich von der Thermik hoch in die Luft tragen und lässt den Knochen fallen, der dann am Felsen in kleinere, verzehrbare Stücke zerbricht. Das hat dem Geier in Spanien den Beinamen Knochenbrecher eingebracht.

Die rostrote Färbung des Gefieders, bringt sich der Vogel durch eisenoxidhaltiges Wasser selbst bei. Ohne diesen Stoff ist das Brust- und Beingefieder weiss. Warum der Bartgeier das macht, ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Ob zur Werbung oder als Schutz vor Parasiten. Wir haben schon beide Erklärungen gehört.

Der Bartgeier ist der grösste „Alpenvogel“. Möglicherweise ist ihm seine Flügelspannweite von fast 3 Meter zum Verhängnis geworden. Denn in vergangener Zeit hat man ihm zugetraut, dass er Kleinkindern gefährlich werden kann und die Lämmer auf der Alp als Beute fängt. Schaut man sich die Fänge von z. B. Steinadler und Bartgeier an, erkennt man gleich, dass solche Geschichten "Ammenmärchen" sind.
In Goldau kann man sehr viel über das Projekt Wiederansiedlung des Bartgeiers in der Schweiz erfahren. Oder im Internet direkt über www.bartgeier.ch

Ein Erfolgsprojekt an dem sich mehrere Organisationen aus verschiedenen Ländern, im gesamtem Alpenraum beteiligt haben. So kann die genetische Vielfalt der Population sichergestellt werden.

 
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