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Auf der Jagd

Fotogalerie > Zoo Geschichten > Tierpark Arth Goldau_FG
Unsere heimischen wilden Jäger haben es in unseren Breitgengraden schwer. Die Naturflächen sind klein geworden und manche Arten, wie Wölfe und der Bär, benötigen riesige Reviere, die durch zunehmende Bevölkerung, zusammenhängend kaum noch in Mitteleuropa zur Verfügung stehen.  Andere Arten wie die Wildkatze sind durch die Paarung mit verwilderten Hauskatzen stark gefährdet. Häufig haben wir auch schon gehört, dass die Jäger auf 4 Beinen als Konkurrenz gesehen werden. Aber einige Arten haben Strategien entwickelt die ihr Überleben sichern könnten, wie sogenannte Kulturfolger, wozu der Fuchs gehört. Man vermutet, dass mittlerweile mehr Füchse in der Umgebung von Ortschaften leben als im Wald oder sie sind heimlich still und verschwiegen wie der Luchs, dessen Wiederansiedlung ebenfalls zu einer Erfolgsgeschichte in den letzten Jahren gehört.
Es stellt sich die Frage, wie und ob der Konflikt Natur und Zivilisation in Zukunft geklärt werden kann. Ressourcen ist ein gern und viel verwendeter Begriff für alle möglichen Lebenslagen. Wenn man unterstreichen möchte wie wertvoll und wichtig das Thema ist. Aber was machen wir ohne die Ressource Natur? Sägen wir nicht am eigenen Ast?

Wolf & Bär
Arten die einmal völlig aus unseren Regionen verschwunden waren. Ihr Auftauchen birgt aus verschiedenen Gründen wohl das grösste Konfliktpotential, wenn es um die Revier Ansprüche Mensch und Tier geht, wie regelmässige Medienberichte in den letzten Jahren zeigen. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass gerade Wölfe und Bären auf Besucher eine unbeschreibliche Faszination ausüben. ...
Bis heute eine Geschichte ohne Ausgang. Die Zukunft wird zeigen ob es Lösungen geben kann.

Europäische Wildkatze
„Die haben wir auch Zuhause“. Einen Satz den wir häufig hören, wenn wir bei den Wildkatzen sind. :-)
Weit gefehlt, die Wildkatze hat so überhaupt nichts mit unseren Hauskatzen zu tun. Aber zugegeben auf den ersten Blick sind die Unterschiede nicht gleich erkennbar. Hier muss man genauer hinsehen.
Es gibt natürlich im Netz viele Seiten zur Beschreibung. Wir haben eine sehr schöne Erklärung rausgesucht.

Luchs
Der Stille, der Heimliche, der Leise. Gut getarnt lebt der Luchs seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wieder im Alpenraum. Er reisst keine Haustiere und macht kaum Schlagzeilen. Ab und an hört man eine kleines Murren hier und da. „Es hat Luchse bei uns ....“ Man muss es ja mal anmerken für den Fall wenn, ... der aber nicht eingetreten ist, in Gebieten in denen der Luchs sich angesiedelt hat. Heimlich und still, gut getarnt, erobert er sich sein Revier, so dass der Grossteil der Bevölkerung kaum weiss, dass er in der Nachbarschaft lebt.
Fuchs
Meister Reineke, so wird er in der Welt der Fabeln genannt. Als listig und schlau wird er bezeichnet. Wenn man seine Anpassungsfähigkeit ansieht, seine Kunst zu überleben, dann möchte man ihm seine Attribute gerne zugestehen. Dabei ist seine Geschichte mit uns Menschen sehr wechselhaft geprägt. Wenn wir uns auch nicht direkt von ihm bedroht fühlen, so gilt er als Träger der Tollwut und wurde in den 70er Jahren, stark dezimiert. In den letzten Jahren machte er Schlagzeilen als Träger des gefährlichen Fuchsbandwurms. Allerdings, mit gesundem Menschenverstand, den entsprechenden Informationen und angemessenem Verhalten ist Hysterie fehl am Platz.

 
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